
OHRAKUPUNKTUR
Ähnlich wie die Füsse reflektieren auch die Ohren die unterschiedlichen Systeme des gesamten Organismus. Ist ein System des Organismus gestört, werden die korrespondierenden Punkte am Ohr druck- und schmerzempfindlich. Ebenso verringert sich der elektrische Hautwiderstand an diesen Stellen messbar. Die Ohrakupunktur eignet sich somit auch für eine Diagnose der Ursachen einer Erkrankung. Bei der Ohrakupunktur werden entweder Nadeln oder kleine Druckpflaster auf die zu behandelnden Punkte gesetzt. Je nach Art haben sie eine beruhigende oder stimulierende Wirkung.
INDIKATIONEN
Über die Ohrenakupunktur zu behandeln ist vor allem sinnvoll bei:
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​Akuten und chronischen Schmerzen bzw. Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems
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Adjuvante Therapie bei Herzkreislauferkrankungen – z. B. bei Myokardinfarkt (Herzinfarkt) oder Hypertonie (Bluthochdruck)
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Hormonelle Störungen (z.B. Beschwerden während der Wechseljahre)
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Kopfschmerzen
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Migräne
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Neuralgien – Schmerzen, die auf eine Irritation eines Nerven zurückzuführen sind
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Psychovegetative Befindlichkeitsstörungen
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Psychische Erkrankungen – z. B. Depression oder Angstsyndrome
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Schlafstörungen
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Suchttherapie – Nikotinsucht, Esssucht, adjuvante (begleitende) Therapie bei Drogenentzug
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Stoffwechselerkrankungen – z. B. Anfangsstadium des Diabetes mellitus Typ 2 (Altersdiabetes, Zuckerkrankheit)
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Schwindel
